6 99 Nächte im Wald
9. und 10. Mai
Ja, letztes Jahr wurde auch schon "99 Nächte im Wald" gespielt, aber dieses Jahr war es sehr anders! Wir waren nämlich auf der Erlebnisfarm, und das hat dem Spiel doch einen sehr anderen Charakter gegeben.
Es ging schon damit los, dass wir ein echtes Feuer hatten, das bewacht und am Brennen gehalten werden musste. Und während letztes Jahr in der Halle die Versteckmöglichkeiten für die Ressourcen doch sehr überschaubar waren, hatten wir auf diesem großen, spannenden Gelände natürlich vielfältige Möglichkeiten. Anzündholz aus dem Baumarkt für das Feuer, Möhren als Verpflegung, Kartoffeln als Medpacks und Löffel, die gegen Sachen getauscht werden konnten, wurden für jede Runde auf dem Gelände verteilt und mussten von der Campergruppe gefunden werden, um am Leben zu bleiben. Gleichzeitig mussten diese versuchen, das Kind (ein Stofftier) zu finden und zu ihrem Lager zu bringen, und sich gegen die Kultisten und vielfältigen Gegnertiere verteidigen. Bei Tag konnten sie Ressourcen suchen, bei Nacht haben die Gegner angegriffen. Es wurde viel gelaufen und gekämpft, aber nur mit einer klugen Arbeitsteilung und Taktik konnte das Camperteam gewinnen. Als Erfolg dürfen wir verbuchen, dass alle Löffel der Erlebnisfarm auch wiedergefunden wurden. Bei den restlichen Ressourcen sind wir da nicht so sicher, gehen aber davon aus, dass mindestens die restlichen Möhren von den Schweinen gefunden werden.
Neben der Umsetzung von "99 Nächte im Wald" gab es viel Zeit für andere Spiele. Am ersten Tag wurde "Königsfrei" gespielt, ein Versteckspiel, bei dem die Kinder versuchen müssen, von ihrem Versteck aus einen Ort zu erreichen, ohne gefunden und getickt zu werden. Am zweiten Tag sind wir mit einer Schnitzeljagd über das Gelände gestartet. Dabei sind drei Teams in unterschiedliche Richtungen ihren Hinweisen gefolgt, haben farblich passende Sachen gesucht und eingesammelt sowie Aufgaben gelöst. Außerdem war auch viel Gelegenheit für freies Spielen und Toben auf dem Gelände und dem angrenzenden Spielplatz. Das Ganze bei schönem sonnigen Wetter – ein Traum!
Dieses Mal gab es allerdings zum ersten Mal eine ernsthafte Verletzung: Ein Junge hat sich mit dem Brötchenmesser in die Falte zwischen Zeige- und Mittelfinger geschnitten. Das sah erstmal krass aus, aber nach unserer Erstversorgung kam die Mutter und ist mit ihm in die Notaufnahme des DIAKOs gefahren, wo das Ganze so schnell behandelt wurde, dass sie zum Lagerfeuer wieder da waren. Der Junge war so tapfer!
Beendet wurde das Wochenende mit einem Lagerfeuer, über dem Stockbrot, Marshmallows und Würstchen gegrillt wurden.


Schnitzeljagd: Jede Gruppe hat einen solchen Ausdruck bekommen. Die Gegenstände waren auf der Strecke verteilt und teilweise echt nicht leicht zu finden.

Eine der Aufgaben war, ein witziges Gruppenfoto zu machen.



