8 Call of Duty
20. und 21. Juni
Es war brüllend heiß, und dass dies dann einfach nur eine riesige Wasserschlacht werden würde, war klar, oder? Wir hatte ordentlich investiert in Wasserwaffen jeder Art: Von der Zwille, die nasse Bälle schleudert, über kleine Revolver hin zu großen Teilen, die einen ordentlichen Strahl verschießen, war alles dabei. Der erste Tag bestand eigentlich nur aus Nassmachen. Gut, dass an alle Eltern die Info gegangen war, bitte Wechselkleidung mitzugeben, denn die wurde gebraucht! Tatsächlich war es ohne Nassspritzen kaum auszuhalten, so warm war es. So wenig die Kinder Lust hatten, großartig zu planen, so wenig haben sie am Ende strategisch gespielt. Ja, Call of Duty würde da Möglichkeiten bieten, aber wozu? Rumlaufen, die gegnerischen Teammitglieder aufspüren und nassspritzen – das war es eigentlich. Hat aber gereicht! Es gab noch Kram zu finden, mit denen man bessere Waffen und mehr Leben kaufen konnte, auf diese Weise mussten irgendwie auch alle unterwegss ein. Die Frage, ob man Gegner am Planschbecken (zum Auffüllen der Waffen) abfangen darf, hat natürlich für Diskussionen gesorgt. Leider waren am Sonntag einige Kinder nicht mehr dabei. In kleiner Rolle wurde nochmal Feuer gemacht und gegrillt, außerdem wurden die Spiele für die Wochenend-Workshops nach den Ferien ausgewählt. Dann haben wir uns alle in die Ferien verabschiedet.



