Hogwards Legacy in den Herbstferien
12. bis 16. Oktober 2026
Auch dieses Mal haben wir erstmal mit einem einfache, bekannten Spiel angefangen: Mario Kart. Dafür wurden wieder Bananenkartons bemalt und auf Rollbrettern motiert (dieses Mal mit Schrauben und Bodenplatte). Das hat uns den ganzen Montag beschäftigt, aber wir sind doch dazu gekommen zu wählen. Die Kinder haben sich für Backdoors entschieden. Dieses Wahl wurde am nächsten Tag aber in Frage gestellt, weil wir einfach nicht genug Material haben, um die ansonsten leere Turnhalle in viele Räume zu teilen. Und Horrorspiele sind sowieso immer schwierig, weil der rechte Grusel meist einfach nicht aufkommen will. Also wurde neu gewählt, und dieses Mal haben die Betreuer:innen mitgewählt, sodass Hogwards Legacy gewonnen hat. Zwischendurch haben wir immer wieder nette Gruppenspiele gespielt, die von den Kindern vorgeschlagen wurden. Und dieses Mal war es nicht nur Brennball!
Hogwards Legacy ist von der Struktur her besser für ein analoges Spiel geignet: Die Idee ist, dass die Gruppe auf der Fahrt mit der fliegenden Kutsche nach Hogwards von Todessern abgeschossen wurde. Nun müssen alle bestimmte Zauber lernen und damit Aufgaben lösen, um ihre Reise fortsetzen zu können. Dabei wetteifern die 4 Häuser, welches seine Aufgaben schafft, gleichzeitig hat jedes Haus eine Aufgabe, für die es keine Punkte gibt, sondern mit der man etwas erspielt, das für die Weiterreise benötigt wird: ein fliegendes Fahrrad (dafür mussten Schlüssel, Akku und Bordcomputer eines E-Bikes gefunden und eingesetzt werden), Licht (hier waren Metallgegenstände zu finden und so mit einem MakeyMakey angeschlossen werden, dass Scratch die Info abspielt, wo die Taschenlampe zu finden ist), Schokoladenfrösche als Wegzehrung (KI-generiertes Puzzle) und die eigenen magischen Tiere (es wurde eine Liste mit den Lieblingstieren der Kinder erstellt, die dann gemalt werden mussten).
Es wurden 4 Zaubersprüche ausgesucht, die jeweils für bestimmte Rätselgruppen galten:
Lumos für alles, was mit Licht zu tun hat,
Alohomora für das Öffnen von verschlossenen Sachen,
Reparo zum Zusammensetzen,
Avis für alles, was mit Tieren zusammenhängt.
Um den Zauber zu erlernen, musste man das Symbol in der richtigen Richtung nachfahren und dabei das Wort sagen. In jeder Kategorie gab es 4 Aufgaben, von denen 3 Hauspunkte gaben und eine fürs Gewinnen der Gesamtgruppe wichtig war. Mit den Aufgaben haben wir uns richtig Mühe gegeben, die waren teilweise schon echt tricky. Bei den Aufgaben der Häuser musste jeweils ein Lösungswort ermittelt werden, das am Laptop in ein Scratch-Doc eingetragen werden musste (hat robert an einem NVormittag programmiert!). Dort hat die Anwendung die Punkte gezählt. Alles war so eingerichtet, dass die Gruppen unkompliziert wechseln konnten, weil wir eigentlich gehofft hatte, mehr als einmal probespielen zu können.
Das Spiel mit den Eltern war sehr schön, vier Erwachsene haben mitgespielt, in jedem Haus eine:r. Hinterher gab es noch Kuchen und frischgebackene Waffeln, und so ist unser letzter Workshop von Games go wild! 2.0 gemütlich ausgeklungen. Insgesamt war es wirklich ein schöner Workshop mit einem guten Mix aus Basteln/Bemalen, netten gemeinsamen Gruppenspielen und Freispiel. Die Planungsrunden waren gut, und es hat auch gutgetan, dass es kein Kampfspiel gab.



