12 Cities Skylines
3. und 4. Oktober
Die Reihe der Wochenend-Workshops haben wir mit einem wunderbaren, gelungenen Spiel abgeschlossen: Cities Skylines, ein Strategie- und Aufbauspiel. Dafür wurden Wohngebiete, Fabriken, Kraftwerke, Straßen, Brücken und allerlei Extras gebastelt– eine echte Materialschlacht! Die Kinder haben sogar auf das Gruppenspiel verzichtet, um weiterbasteln zu können. Es hat sich gelohnt!
Gespielt wurde in Teams, jedes hatte ein Spielfeld in der Halle mit einem blauen Markierungsstreifen als Fluss. Dann galt es, Dominos zu erwürfeln, um damit Teile für die eigene Stadt zu kaufen. Die Sachen waren natürlich unterschiedlich teuer, und es gab einige Bedingungen. Zum Beispiel mussten alle Gebiete, die Strom brauchen, ans Kraftwerk angeschlossen sein. Wir hatten Zeit für ein Probespiel, aber das eigentliche Spiel fand bei der Präsentation statt. Es haben vier Elternteile mitgespielt und es gab vier Teams. Wir hatten die Regeln noch ein wenig angepasst, und dadurch war es richtig gut. Es gab nur zwei Farmen, die jeweils einen zusätzlichen Wurf beim Würfeln gegeben haben, man musste also schnell eine Brücke über den Fluss bauen, denn die Farm konnte nur auf der anderen Flussseite sein. Die Gewerbegebiete haben – sofern es ein Wohngebiet dazu gab – in jeder Runde schon mal drei Dominos gebracht. In welcher Reihenfolge kauft man was? Ist es günstiger, ein kleines Wohngebiet zu nehmen, das wenig kostet, aber auch weniger in der Endabrechnung bringt? Ab wann lohnt es sich, Extras für die Zufriedenheit der Bewohner anzuschaffen? Den Strategie-Ansatz des Originals haben wir also eingebracht, und das war auch für die Kinder ein wichtiger Punkt. Tatsächlich haben wir schon lange nicht mehr so lang gespielt: Eine Dreiviertelstunde ging die Runde.




Wow! Das hier haben die Kinder selbst, ohne Anleitung gebaut, weil sie rutschen wollten.